Autor: Silberkorn

  • «Tempus Fixum», ein Manifest der physischen Fotografie in Basel

    Während die Kunstwelt zunehmend über KI und digitale Reproduzierbarkeit debattiert, entsteht in Basel ein radikaler Gegenentwurf: «Tempus Fixum». Die neu gegründete Edition widmet sich ausschliesslich der kuratierten, konsequent analogen Fotografie.

    Handwerk als Haltung
    «Tempus Fixum» bricht mit der gängigen Praxis, analoge Negative digital zu verarbeiten. Hier wird die Dunkelkammer zum Zentrum der Schöpfung. Durch den bewussten Verzicht auf Tintenspritzereien und digitale Druckverfahren wird das Foto wieder zu dem, was es ursprünglich war: ein physisches Objekt, ein Unikat, ein «festgehaltenes Stück Zeit» (Tempus Fixum).

    Premiere zur Art Basel
    Die erste Ausstellung findet an der Feldbergstrasse 42 statt; mitten im Puls des Kleinbasels und zeitgleich zur Weltmesse Art Basel. Unter dem Titel «Res Publica» vereint die erste Edition verschiedene fotografische Positionen, die sich inhaltlich mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen.

    Bildschaffende und BildredakteurInnen sind eingeladen, Teil dieses Netzwerks zu werden, das Fotografie nicht als Dekoration, sondern als substanziellen Inhalt begreift. Die Liste der teilnehmenden KünstlerInnen wird im Mai veröffentlicht.